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Otto ottosell at googlemail.com
Sat Apr 5 10:11:35 CDT 2008


05.04.2008 um 20.15 Uhr / 06.04.2008 um 12 Uhr (WH)
Der neue Roman von Thomas Pynchon

 Die einzigen Fotos, die es von ihm gibt, sind über 50 Jahre alt. Sie
zeigen einen Highschool Absolventen und einen jungen Soldaten der
Marine. Und das ist auch alles. So konsequent wie er hat sich kaum ein
Schriftsteller der Öffentlichkeit verweigert. Und kaum einer hat einen
ähnlichen Ruf zu verteidigen. Denn für viele ist er Amerikas größter
lebender Autor: Thomas Pynchon. Seine drei ersten Romane sind heute
schon Klassiker.
In Werken wie „V" (erschienen 1963) oder „Die Enden der Parabel"
(1973) hat er die Kunstform des Romans aufgelöst und an ein Ende
geführt. Beide Werke gelten bis heute als der ideale postmoderne
Roman. 1990, nach siebzehn Jahren Pause, meldete sich Pynchon mit
„Vineland" und einem fast schon konventionellem Text zurück. Auch das
nächste Buch, „Mason & Dixon", erschienen 1997, wurde wieder linear
erzählt.

Jetzt erscheint sein neuer Roman: „Gegen den Tag" – eine Mischung aus
Western, Abenteuerroman und Zeitreise. Er spielt in der Zeit zwischen
der Weltausstellung in Chicago im Jahr 1893 bis zum Ersten Weltkrieg.
Seine Protagonisten sind Anarchisten, Ballonfahrer, Spieler,
Mathematiker, Spione und Abenteurer. Metropolis unternimmt eine
Annäherung an das Phänomen Pynchon.
Autorin: Sabine Pollmeier (6 Min.)

http://www.arte.tv/de/kunst-musik/metropolis/Diese-Woche/Diese-Woche/1985330.html




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