Philip K. Dick

Otto ottosell at googlemail.com
Mon Dec 1 06:27:22 CST 2008


The Dick Files
Ein Science-Fiction-Autor fühlt sich beobachtet
Von Markus Metz und Georg Seeßlen

Philip K. Dick, den sein Kollege Norman Spinrad "den größten
metaphysischen Autor aller Zeiten" nannte, hat in die Science Fiction
eine offene und assoziative Schreibweise eingeführt, bei der man sich
weder auf die Abfolge von Anfang und Ende noch auf die Einheit von
Raum und Zeit verlassen kann.

Die 'erwachsene' Science Fiction verdankt Dick nicht nur die Stoffe
für Filme wie "Blade Runner" oder "Minority Report", sondern auch die
Fähigkeit, der Katastrophenfantasie eine aufklärerische Moral zu
unterlegen. Dick litt unter Verfolgungsängsten und Drogenparanoia. Als
er 1982 starb, war sein Ruhm als Kult-Autor noch in weiter Ferne.
Heute erscheint es uns, als habe er in den 60er und 70er Jahren jene
Welt beschrieben, in der wir heute leben.

Regie: Ingo Kottkamp
Darsteller: Helmut Krauss, Hans Werner Meyer, Dieter Mann, Deborah
Kaufmann, Viktor Neumann, Michael Hanemann, Ulrike Stürzbecher
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2008
Länge: ca. 54'30

http://www.dradio.de/dkultur/programmtipp/feature/875716/




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