Amis on names in literature

Kai Frederik Lorentzen lorentzen at hotmail.de
Tue Sep 22 02:32:06 CDT 2015


Martin Amis, whose novels I don't know, says here that he, following the 
literary agent Pat Kavanagh, thinks a good name in literature should 
combine an usual and an unusual element. So neither 'John Smith' nor 
'Engelbert Humperdinck.' The expressiveness of the name is crucial, but 
the names Pynchon uses are for Amis too extreme and so he throws our 
author's novels into the corner ...

 > Die Literaturagentin Pat Kavanagh sagte einmal, ein guter Name 
bestehe aus einem ungewöhnlichen und einem gewöhnlichen Element. Man 
wolle nicht John Smith heissen, aber auch nicht Engelbert Humperdinck. 
Diesen Rat habe ich bei der Namensgebung meiner Figuren stets beherzigt, 
und das, worum es in Wirklichkeit geht, ist die Ausdrucksstärke eines 
Namens. Es würde mich zu Tode langweilen, über eine Figur namens Tom 
Metcalf zu schreiben, aber andererseits werfe ich auch einen Roman in 
die Ecke, wenn eine Figur wie irgendwo bei Thomas Pynchon nach einem 
Tampon-Hersteller benannt ist. <

http://www.nzz.ch/feuilleton/buecher/ein-blick-in-die-abgruende-der-eigenen-seele-1.18616927

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Pynchon-l / http://www.waste.org/mail/?list=pynchon-l



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